Wegweisende Cybersecurity-Produkte: Spybot feiert zwanzigsten Geburtstag

Vom Herzensprojekt im Studium bis in die oberste Liga der IT-Sicherheit – zwanzig prägende Jahre in einer immerwährend wandelbaren Branche

Im November 2023 feiert Patrick Kolla, Gründer und Visionär des Cybersecurity-Vorreiters Spybot, den zwanzigsten Geburtstag seines Unternehmens, das einst als Herzensprojekt zu Studienzeiten ins Leben gerufen wurde und inzwischen bereits seit Langem eine Vorreiterrolle im Bereich der Anbieter zum Schutz digitaler Daten und der Privatsphäre vom Netz besetzt. Im Jahr 2003 startete die Safer-Networking Ltd. bereits mit einem kompletten Angebot von Lösungen, sowohl für private Anwender:innen als aber auch Unternehmen aller Arten und Größen. Ziel dabei ist stets, die jeweiligen Nutzer:innen vor Spyware und Malware zu schützen und somit den Datenschutz im digitalen Zeitalter zu gewährleisten. Zum 20-jährigen Jubiläum blickt das Team von Spybot zurück auf eine bewegte Entstehungsgeschichte, die von Erfolgen und wegweisenden Begegnungen geprägt wurde und dabei auch einigen Widerstand bewältigte.

Adware als Anstoß für die Entstehung der Spybot-Software in den frühen Jahren des Internets

Die Entstehung des Spybot-Produktportfolios fand in den frühen Jahren der zunehmenden Internetnutzung innerhalb der breiten Masse der Bevölkerung statt – und basierte auf einem konkreten Ärgernis von Gründer Patrick Kolla. Als Student arbeitete der junge IT-Enthusiast im Unternehmen seines Vaters, das Pionierarbeit im Bereich früher Netzwerk-Umgebungen leistete. Als er sich plötzlich und wiederholt mit einer kostspieligen Adware auf seinem Rechner konfrontiert sah, siegte der Pragmatismus: Kolla schrieb einige Zeilen Code, um die Werbebanner automatisch vom System entfernen zu lassen. Und traf damit den Nerv von Verbrauchern – bereits einige Wochen später war, dank eines veröffentlichten Leserbriefs in einem Technikmagazin, das damals noch äußerst simple und auf der Studentenwebsite an der Universität gehostete Tool bei Usern mit ähnlichen Ärgernissen sehr begehrt. Der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte war gelegt, das Wachstum hielt im Anschluss dauerhaft an.

Begegnungen, Weggefährten und Standhaftigkeit im Hinblick auf die Unternehmensvision

Mit der zunehmenden Popularität der Spybot Produkte stieg im Gegenzug auch das öffentliche Interesse zusehends – in einer Zeit, die von mangelnder Systemsicherheit und vielen verschiedenen Viren und schädlichen Programmen geprägt war, stieß der Vorreiter im Bereich von Anti-Spyware und Anti-Malware Produkten auf großen Zuspruch. So war beispielsweise der amerikanische „Wall Street Journal“ zu Besuch bei Patrick Kolla und seinem Vater Dr. Michael Kolla – der entstandene Artikel bezeichnete den Gründer als Anarchisten. Im philosophischen Sinne: Das Bezahlmodell von Spybot basierte auf Spenden und war damit ein Gegenentwurf zu kapitalistisch-umsatzbasierten Modellen. Verschiedene Fernsehteams aus dem deutschen Raum interessierten sich ebenfalls für die außergewöhnliche und spannende Erfolgsgeschichte.

Neben dem medialen Interesse stieg gleichzeitig auch die Neugier von Marktbegleiter:innen und -konkurrent:innen. So wurde das Spybot-Team beispielsweise ins Microsoft-Headquarter nach Redmont eingeladen und führte Gespräche mit den größten Vertreter:innen der internationalen Antivirenhersteller. Übernahmeangebote blieben erfolglos, der pragmatische und unkommerzielle Ansatz des Unternehmens wurde mit Nachdruck betont. Eine Philosophie, die bis heute Bestand hat und sich laufend bewährt.

International wuchs das Projekt Spybot zunächst in den USA, wo eine kleine aber innovative Firma begann, mithilfe eines Forums ein weltweites Netz aus zeitweise mehr als 150 freiwilligen Helfer:innen aufzubauen, das die Suche nach Malware und deren Analyse organisierte, Nutzer:innen weltweit unterstützte und Übersetzungen in bis zu 40 Sprachen ermöglichte.

Irland als Headquarter und Verbindung von Amerika und Europa

Als zentrale Heimat des Teams Spybot wurde die Safer Networking Ltd. in Irland gegründet. Die Gründe dafür waren vielfältig und teilweise auch persönlich: Der damals angekündigte sogenannte „Hackerparagraph“ in Deutschland sollte laut diverser Gerüchte die Arbeit von Spybot strafbar machen – da die Software rein theoretisch auch bösartig genutzt werden könnte. Zudem erhielt Gründer Patrick Kolla Morddrohungen von Gegner:innen; teilweise wurden auch Schriften mit rechtsradikalem Inhalt fälschlicherweise unter seinem Namen veröffentlicht. Es wuchs zunehmend der Wunsch, nicht mehr hierzulande als Autor und Privatperson aufzutreten. Irland war zu dieser Zeit bereits die europäische Basis vieler US-Unternehmen und bot eine weitreichende Vernetzung in die expandierende IT-Branche.

Am neuen Firmensitz hat Spybot seine marktführende Position weiter ausgebaut, das Angebot vielseitiger aufgestellt und agiert nun als Ansprechpartner für Privatpersonen wie Firmen gleichermaßen. Immer mit dem fortwährenden Ziel, Sicherheit und Privatsphäre im digitalen Zeitalter vehement zu verteidigen. Weitere Informationen auf https://www.safer-networking.org/.

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